Ihr Partner bei Computerproblemen und in der EDV

SQL SBSMONITORING RAM begrenzen

Meiner Erfahrung nach wird jeder Small Business Server 2003/2008 geradezu zwangsweise früher oder später eine lahme Kiste, deren Performance immer mehr nach unten geht. Ein Neustart bringt oft eine temporäre Erleichterung – aber auch nur für ein paar Stunden.

Schuld daran ist vor allem der SBSMonitoring Dienst. Das heißt – nicht er selbst – die SQL Server Instanz, in die er seine Daten schreibt. Diese kniet sich nämlich gerne richtig schön ins RAM und das immer mehr und mehr.

Abhilfe schafft hier zb. das RAM, das der SQL Server benutzen darf, zu begrenzen. Das ist wie folgt möglich:

C:>osql -E -S SERVERNAME\SBSMONITORING
1> sp_configure ’show advanced options’,1
2> reconfigure with override
3> go
Configuration option ’show advanced options’ changed from 0 to 1. Run the
RECONFIGURE statement to install.
1> sp_configure ‘max server memory’,512
2> reconfigure with override
3> go
DBCC execution completed. If DBCC printed error messages, contact your system administrator. Configuration option ‘max server memory (MB)’ changed from 2147483647 to512 .
Run the RECONFIGURE statement to install.
1> exit

Dieses Beispiel begrenzt den SQL Server auf 512MB RAM. Danach hat man gute Chancen, dass der SBS insgesamt wesentlich performanter läuft.

Speicherauslastung der Store.exe begrenzen

Gemäß Technet http://technet.microsoft.com/de-de/library/aa996536.aspx wurde die maximale Größe des ESE-Caches erhöht. Somit schluckt die Store.exe immer mehr RAM und der Server wird im Gesamten langsamer

 

  1. Öffnen Sie einen Active Directory-Editor, z. B. die ADSI-Bearbeitung.

  2. Doppelklicken Sie auf den Container Konfiguration.

  3. Erweitern Sie CN=Services.

  4. Erweitern Sie CN=Microsoft Exchange.

  5. Erweitern Sie CN=<Name der Exchange-Organisation>.

  6. Erweitern Sie CN=Administrative Groups.

  7. Erweitern Sie CN=<Name der administrativen Gruppe>.

  8. Erweitern Sie CN=Servers.

  9. Erweitern Sie CN=<Name des Exchange-Servers>.

  10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf CN=InformationStore, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  11. Führen Sie im Feld Attribute einen Bildlauf zu msExchESEParamCacheSizeMax aus, und doppelklicken Sie darauf.

  12. Geben Sie im Feld Wert den gewünschten Wert ein. Bestimmen Sie anhand der Tabelle in diesem Artikel den optimalen Wert für das von Ihnen verwendete System. Beachten Sie, dass es sich bei diesem Wert um ein Vielfaches von 8192 handeln muss.

    Angennomme gewünschte 200 MB als maximale Store.exe-Größe:

    200 MB = 200000 KB / 4 = 50000  à  Wert eintragen

  13. Klicken Sie auf OK, und klicken Sie anschließend erneut auf OK.

  14. Schließen Sie den Active Directory-Editor, und starten Sie den Microsoft Exchange-Informationsspeicherdienst neu, damit die Änderung wirksam wird.